Wein – Trocken, halbtrocken, lieblich, süß, feinherb?

„Ich wollte doch nur einen Wein kaufen, aber welchen Geschmacksgrad soll ich wählen?“

Was bedeutet die Angabe trocken, halbtrocken, lieblich, süß und feinherb bei Weinen? Mit den genannten Bezeichnungen wird der noch enthaltene Restzucker im Wein deklariert. Umso weniger Zucker im Wein ist, desto “trockener” ist er. Übrigens sind die Hersteller nicht verpflichtet, den Geschmacksgrad auf den Flaschen anzugeben.

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Hier eine kurze Übersicht für dich:

Die genauen Angaben entnahmen wir aus www.wikipedia.de

trocken, sec (französisch), secco, asciutto (italienisch), dry (englisch):
Trockene Weine haben laut EU-Verordnung einen Restzuckergehalt von höchstens 4g/L. Allerdings können auch Weine mit bis zu 9g/L als “trocken” bezeichnet werden, wenn die Gesamtsäure höchstens 2g/L niedriger ist.

halbtrocken, demi sec (französisch), abboccato (italienisch), medium dry (englisch):
Halbtrockene Weine haben laut EU-Verordnung einen Restzuckergehalt von höchstens 18g/L.

lieblich, moelleux (französisch), amabile (italienisch), medium sweet (englisch):
Liebliche Weine dürfen laut EU-Verordnung einen Restzuckergehalt von 13g/L – 45g/L aufweisen.

süß, doux (französisch), dolce (italienisch), sweet (englisch):
Süße Weine haben laut EU-Verordnung einen Restzuckergehalt von mindestens 46g/L.

Und dann gibt es da noch feinherb?

Das ist keine offizielle Bezeichnung. Der Begriff feinherb bedeutet lediglich halbtrocken. Jedoch gibt es für diese Bezeichnung keine gesetzlichen Vorschriften. Meistens haben feinherbe Weine eine höheren Restzuckergehalt als halbtrockene Weine.

Fazit: Die Entscheidung, welchen Geschmacks- oder Süßegrad du auswählen sollst, können wir dir leider nicht abnehmen. Wir können dir aber Weine empfehlen. Wir präsentieren dir nämlich einmal die Woche unseren Lieblingswein. Aber über Geschmack kann man streiten – oder auch nicht. Ganz nach Geschmack.

Sei neugierig, bleib neugierig,

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5 Pro Argumente für den Weinkauf bei einem Fachhändler vor Ort

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Natürlich gibt es mehrere Wege und Möglichkeiten seinen Weinvorrat aufzustocken. Die meisten Menschen kaufen ihn aber tatsächlich im Supermarkt oder Discounter. Aber was ist mit unseren Weinfachhändlern bzw. Experten, die darauf spezialisiert sind?

Hier die 5 Pro’s für den Weinkauf bei einem Fachhändler:

1. Fachhändler bedeuten nicht zwingend hohe Preise

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Die guten alten Fachhändler. Anfangs waren wir eher skeptisch, weil wir das Wort „Fachhändler“ nur mit hochwertigen Weinen, die unbezahlbar sind, verbunden haben. Das ist so nicht richtig. Jeder Fachhändler hat Weine in den unterschiedlichen Preisklassen im Sortiment. Man muss hier nicht zwingend viel Kohle für einen qualitativ hochwertigen Wein ausgeben. Lass dich nicht abschrecken.

2. Probieren statt nur gucken

Bei den meisten Fachhändlern darf man probieren um so den perfekten Wein für sich, seine Freunde, den passenden Anlass oder zum Essen zu finden. Wie genial ist das denn?

3. Beratung und Service

Wer kann dir mehr über Wein erzählen als ein Weinhändler, der darauf spezialisiert ist? Bei dem Weinhändler des Vertrauens kannst du dich beraten lassen und bekommst den Wein auf Wunsch sogar bis zu deiner Haustüre geliefert.

4. Ambiente und Flair

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Tausche künstliches grelles Licht im Supermarkt gegen stilvolles Kellergewölbe. Es ist schon ein anderes Ambiente, wenn man in einem urigen Keller oder in einem sehr ansprechendem Laden bei einem Weinhändler anstatt bei grellem Licht im Supermarkt den Wein aussuchen kann.

5. Weinmessen

Oft ist es so, dass Weinhändler Messen in ihrem Laden oder Weinkeller veranstalten. Du kannst dich hier für einen geringen Preis durch sämtliche Weine aus den verschiedensten Regionen probieren, dich mit den Winzern unterhalten und neues erfahren.

Fazit:
Vielleicht überlegst du jetzt nach unserem Blogbeitrag den Wein doch bei einem Experten zu kaufen? Vielleicht kaufst du ihn bereits seit Jahren bei einem Weinhändler? Ganz egal. Wichtig ist, dass du ihn dort kaufst, wo du dich am wohlsten fühlst und vor allem wo dein Lieblingswein zu erwerben ist. Apropos Lieblingswein: Wir präsentieren dir einmal die Woche unseren Lieblingswein. Aber über Geschmack kann man streiten – oder auch nicht. Ganz nach Geschmack.

Sei neugierig, bleib neugierig,

Was denkst du über den Weinkauf bei einem Weinfachhändler? Schreibe uns hierzu einfach in die Kommentare.

5 Tipps für den Weinkauf im Supermarkt/Discounter

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Kennst du den Moment, wenn du vor einem Weinregal stehst und dich nicht entscheiden kannst? Wenn du für dich oder deine Gäste guten Wein kaufen möchtest, aber nicht weißt, welcher schmeckt? Wenn du hierbei leicht überfordert bist und dann den Wein kaufst, der das tollste Etikett hat?

Die Auswahl ist immens. Rotwein, Weißwein, Rosé und Schaumwein, die aus den verschiedensten Ländern und Regionen kommen – wie soll man sich da nur entscheiden?

Wo?

Wo kaufen die meisten Menschen Wein? Tatsächlich ist es so, dass viele ihren Wein im Supermarkt oder im Discounter besorgen. Einerseits, weil sie schon im Laden stehen, um die üblichen Dinge wie Brot, Milch oder Käse zu kaufen und andererseits, weil sie davon ausgehen, dass der Wein hier am günstigsten ist. Aus diesem Grund möchten wir mit dir 5 Tipps für den Weinkauf im Supermarkt oder Discounter teilen:

1. Das fast leere Regal

Wenn du vor einem Regal stehst und feststellst, dass von diesem Wein nur noch wenige Flaschen zur Verfügung sind, kannst du davon ausgehen, dass dieser Wein schon vor dir mehrere gekauft haben und offensichtlich beliebt ist. Klingt komisch, aber so haben wir schon die besten Weine entdeckt. Lass lieber die Finger von Ladenhütern oder verstaubten Flaschen.

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2. Thema Ladenhüter

Die letzten beiden Ziffern der amtlichen Prüfnummer (AP-Nr.) geben das Jahr der Weinabfüllung an. Grundsätzlich sind Weine im Supermarkt für den sofortigen Verzehr gedacht und nicht unbedingt lagerfähig. Weiß- und Roséweine sollten nicht älter als zwei Jahre sein. Rotweine nicht älter als vier Jahre. Achte auf die Jahrgänge – ältere sind nur bei hochwertigen Weinen sinnvoll.

3. Lass dich nicht vom Etikett blenden

Natürlich sticht die Flasche zuerst ins Auge und man kann den Inhalt nicht sofort schmecken. Verlass dich nicht auf das top designte Etikett, denn das kann oft täuschen und sagt keinesfalls was über den Geschmack und die Qualität aus.

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4. Der Verschluss

Ein Schraubverschluss bedeutet nicht, dass ein Wein minderwertig ist. So ist ein Wein mit einem Naturkorken umgekehrt kein Zeichen für gute Qualität. Ganz im Gegenteil setzen immer mehr Weingüter auf die sicherste Variante, den Drehverschluss.

5. Probieren geht über Studieren

Lass dich nicht von Aktionen und Sonderangeboten unter Druck setzen. Kaufe zuerst eine Flasche, um ihn zu kosten. Was nützt es dir, wenn du einen Karton zum Sonderpreis gekauft hast und der Wein deinen Geschmack zu 0,0 % entspricht?

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Fazit:

Folglich kann man den perfekten Wein für sich nur durch Probieren herausfinden. Sei mutig, kaufe zuerst eine Flasche zum Testen, denn nur so erfährst du, was dir schmeckt oder auch nicht schmeckt. Mit dem guten Geschmack ist es also ganz einfach: man nehme von allem nur das Beste.

Ich hoffe, dass wir dir mit unseren Tipps weiterhelfen konnten.

Übrigens präsentieren wir dir einmal die Woche unseren Lieblingswein. Aber über Geschmack kann man streiten – oder auch nicht. Ganz nach Geschmack.

Sei neugierig , bleib neugierig,

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