Schäumen, Perlen, Prickeln – Faszination Schaum – und Perlweine

Sekt, Champagner, Cava, Crémant, Franciacorta, Trentodoc, Moscato d‘ Asti, Prosecco oder Asti. Diese Begriffe oder zumindest ein paar davon hat jeder schon einmal gehört. Doch was ist ein Schaumwein? Was ist ein Perlwein? Und wie unterscheiden sich diese? Wir klären dich auf.

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Schaumweine

Unter die Rubrik Schaumweine fallen Weine, die mindestens 3 Atmosphären (Bar) Überdruck in der Flasche ausüben (bei Qualitäts-Schaumweine mindestens 3,5 Bar). Der Druck kommt von der Kohlensäure, die beim Vergären des Weins entsteht. Wenn der Wein mit Sauerstoff in Kontakt kommt, entweicht das CO2. Das geschieht beim Einschenken. Der Wein schäumt hoch, der Schaum hält sich kurz und fällt dann wieder in sich zusammen. Perlen bleiben, die vom Boden wie kleine Bläschen aufsteigen.

Zu den Schaumweinen zählen Champagner, französische Crémants und die spanischen Cavas, so wie der italienische Franciacorta und der Trentodoc. Auch Marken- und Winzersekte aus Deutschland und Österreich sind fast ausschließlich Schaumweine. Entscheidend dafür ist lediglich nur, wie viel Druck in der Flasche herrscht. Für Schaumweine gilt nämlich die Sektsteuer, für Perlweine nicht.

Champagner: Lese hierzu in unserem eigenen Artikel: >LINK<

Crémant: Einfache bis hochwertige Schaumweine aus Frankreich außerhalb der Champagne (z.B. Bordeaus, Burgund, Elsass, Jura, Limoux und Liore). Eine Flaschengärung ist vorgeschrieben. (Flaschengärung = Verfahren zur Herstellung von Schaumwein, Apfelschaumwein oder Bier, bei dem ein Teil des Gärvorgangs in der Flasche stattfindet, um später ein Mousseux (Schäumen) zu erhalten.)

Cava: Hauptsächlich industriell hergestellt spanischer Schaumweine aus weißen Rebsorten wie Parellada, Xarel lo, Macabeo, der Chardonnay- und Pinot-Nior-Traube. (Flaschengärung).

Franciacorta: Teurer, hochwertiger Schaumwein aus dem norditalienischen Anbaugebiet bei Brescia, erzeugt aus Pinot Bianco, Chardonnay und Pinot Nior. Die Flaschengärung ist Vorschrift.

Trentodoc: Ein edler Schaumwein aus Chardonnay-, Pinot-Bianco- und Pinot-Nior Trauben bei der norditalienischen Stadt Trient. Die Flaschengärung ist Pflicht.

Markensekt: Einfache Schaumweine aus Riesling, anderen Trauben- oder Mischsorten. Sie werden fast immer nach der preiswerten Charmat-Methode hergestellt. (Charmat-Methode = Methode zur Herstellung von Schaumweinen ohne Flaschengärung, wo der Wein in großen Druckbehältern aus Edelstahl bei der zweiten Gärung statt in der Flasche vergoren wird.)

Winzersekt: Aus den besten Grundweinen einzelner Weingüter hergestellter Schaumwein, der nach der Methode der Flaschengärung hergestellt wird.

AstiBilliger, süßer, industrieller Schaumwein aus Muskateller-Trauben aus dem Piemont.

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Perlweine

Sie dürfen nicht mehr als 2,5 Atmosphären Überdruck haben und deshalb schäumen sie nur leicht. Zu Perlweine zählen Prosecco, Moscato d’Asti, Asti und deutsche Seccos. Prosecco: Perlwein aus der Prosecco-Rebe, die in Norditalien angebaut wird. (Charmat-Methode).

Moscato d’Asti: Perlwein aus Weißen-Muskateller-Trauben, die im Piemont angebaut werden. (Charmat-Methode).

Secco: deutsche Entsprechung des italienischen prosecco frizzante

Die Gläser

Natürlich trinkt man Schaum- oder Perlweine aus speziellen Gläsern. Die Gläser sind schmal, dünnwandig und haben eine hochgezogene Tulpenform, damit sich der Schaum gut aufbauen kann.

Fazit

Manche Menschen lieben das Prickeln, den Schaum und das Gefühl am Gaumen, andere wiederum empfinden dieses Gefühl als unangenehm oder trinken ihn nur gemischt mit Orangensaft und an besonderen Anlässen. Eines ist jedoch sicher. Über Geschmack kann man streiten – oder auch nicht. Ganz nach Geschmack.

Sei neugierig, bleib neugierig,

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Welchen Schaum- oder Perlwein kannst du uns empfehlen? Schreib uns!

Der Wein der Woche – Moët & Chandon Brut Impérial

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Der Moët Impérial ist mit seinen köstlichen, großzügigen Aromen und Früchten wie Birne, Pfirsich, Apfel, Zitrusfrucht und der feinen Perlung, vom Aperitif bis zum Dessert die richtige Wahl. Der Champagner hat uns verzaubert.
Hier die wichtigsten Informationen im Überblick:
Name: Moët & Chandon Brut Impérial (Champagner)
Rebsorte: Pinot Noir
Herkunft: Frankreich
Alkoholgehalt: 12 % Vol
Trinktemperatur (Empfehlung): 8 – 10 °C
Serviervorschlag: passend zu leichtem Fisch, Sushi, Meeresfrüchten und festliche Anlässe wie Weihnachten, Hochzeiten, Geburtstage
Preis: 31,69 €

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Zu kaufen gibt es diesen Wein in ausgewählten Geschäften und auf Amazon.

Der König der Schaumweine – Der Champagner

Schon im 18. Jahrhundert wurde der Champagner von den Schönen und Reichen getrunken. Auch heute gilt er bei vielen als festlichstes Getränk. Doch warum ist der Champagner so einzigartig? Was unterscheidet ihn zu anderen Schaumweinen? Woher kommt der Name und wie wird er hergestellt? Wir klären dich auf.

Der Champagner ist ein schäumender Weißwein. Jedoch unterscheiden ihn einige Merkmale zu normalen Sekt.

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Das Anbaugebiet ist genau definiert.

Das Weinbaugebiet Champagne liegt nordöstlich von Paris um die Stadt Reims.

Das Herstellungsverfahren ist anders. (Champagnermethode)

Ein Champagner wird nicht in großen Drucktanks versektet, sondern mit einer geringen Menge an Zucker und speziellen Champagnerhefen in Flaschen gefüllt, die mit einem Kronenkorken verschlossen werden und mindestens 15 Monate im Keller lagern müssen. Der zugefügte Zucker verwandelt sich in Alkohol. Gegen Ende werden die Flaschen „gerüttelt“, also kopfüber in Stellagen gehängt und nach einem bestimmten System gedreht, heute meistens automatisch. Die am Flaschenboden festsitzende Hefe löst sich und wandert in den Flaschenhals. Zum Entfernen der Hefe (Degorgieren) werden die Flaschenhälse in der Regel eingefroren und die Flaschen kurz geöffnet, sodass der Kohlensäuredruck den Hefesatz herauspressen kann. Vorher wird dem Wein noch eine kleine Menge Zuckerlösung zum Abrunden hinzugefügt.

Nur bestimmte Rebsorten dürfen verwendet werden.

Sie heißen Pinot Noir (Spätburgunder), Pinot Meunier (Müllerrebe oder Schwarzriesling) und Chardonnay.

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Fazit:

Auch wenn Champagner teuer ist, ist er jedoch besonders im Geschmack. Er schmeckt mineralisch cremig und jeder sollte ihn einmal probiert haben. Hinterher kann man immer noch sagen: „Das ist nicht mein Geschmack!“ Aber über Geschmack kann man streiten – oder auch nicht. Ganz nach Geschmack.

Sei neugierig, bleib neugierig,

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Rezept des Monats – Weihnachtsbraten

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Nur noch 4 Tage, dann ist Weihnachten. So langsam haben wir alle Geschenke zusammen und sind bereit für die Feiertage.

An Weihnachten ist Zeit für Ruhe, die Stunden mit Freunden und der Familie verbringen zu können und vor allem auch die Zeit des Genießens. Was passt dann besser, als ein leckerer Weihnachtsbraten? Mit der perfekten Weinbegleitung ein absoluter Genuss für alle Sinne.

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Wir präsentieren Dir nun einen saftigen Rinderbraten mit zweierlei Knödeln und Blaukraut.

Rezept für 6 Personen

  • 2 Bund Suppengrün
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1,5 kg Rindfleisch (z. B. dicke Schulter)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6 Pimentkörner
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 3 EL Tomatenmark
  • 750 ml kräftiger Rotwein
  • 400 ml Rinderfond

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  1. Den Backofen auf 180° vorheizen. 2 Bund Suppengrün waschen und in nicht zu grobe Stücke schneiden, den Lauch längs halbieren und besonders gründlich waschen. Die beiden Zwiebeln und
    die Knoblauchzehen schälen und grob hacken.
  2. Das Butterschmalz in einem ofenfesten Bräter mit Deckel erhitzen. Das Fleisch darin bei mittlerer bis starker Hitze von allen Seiten anbraten, dann salzen und pfeffern. Das Fleisch herausnehmen.
  3. 2 Lorbeerblätter, 6 Pimentkörner, 1 TL schwarze Pfefferkörner mit 1 Bund Thymian und dem vorbereiteten Gemüse in den Bräter geben. Alles bei starker Hitze kurz unter Rühren anbraten. 3 EL Tomatenmark dazugeben und mit anrösten.
  4. Die Hälfte von 750 ml Rotwein angießen und einköcheln lassen. 400 ml Rinderfond und den übrigen Wein angießen und aufkochen lassen. Das Fleisch auf das Gemüse setzen.
  5. Den Bräter zugedeckt in den heißen Ofen (Mitte) schieben. Den Braten ca. 2 Std. schmoren lassen, dabei nach 30 Min. die Hitze auf 150° herunterschalten.
  6. Den fertigen Braten herausnehmen, in Alufolie wickeln und ca. 10 Min. ruhen lassen. Inzwischen die Sauce mit dem Gemüse durch ein Sieb in einen Topf gießen, das Gemüse gut ausdrücken. Sauce einköcheln lassen und mit dem Braten servieren. Zu dem Rinderbraten passt Blaukraut, Kartoffel- oder Semmelknödel.

Hier ein paar Impressionen unserer Zubereitung:

Mit einem leckeren Glas Nero d´Avola wie dieser hier, ist das einfach ein Gedicht.

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Diesen Wein haben wir dir gestern bereits vorgestellt.

Wir hoffen dir hat dieses Rezept gefallen.

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Was für Weihnachts-Rezepte genießt du am liebsten? Schreibe uns doch gerne.

Der Wein der Woche – Nero d’Avola Merlot

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Der NERO D’AVOLA MERLOT schmeckt nach Sauerkirsche und enthält eine leichte Kakaonote. Dazu passen schmackhafte Gerichte mit Fleisch oder auch Pasta. Der Wein hat uns verzaubert.

Hier die wichtigsten Informationen im Überblick:

Name: NERO D’AVOLA MERLOT
Geschmacksangabe: trocken
Herkunft: Sizilien (Italien)
Jahrgang: 2017
Alkoholgehalt: 13% Vol.
Trinktemperatur (Empfehlung): 18 °C
Serviervorschlag: Pasta und Fleischgerichte
Preis: 2,29 €

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Zu kaufen gab es diesen Wein aktuell bei ALDI.

Was ist der Unterschied zwischen Dekantieren und Karaffieren?

Jeder hat diese beiden Begriffe schon einmal gehört. Fakt ist, dass Dekantieren und Karaffieren nicht das selbe bedeutet. Wann wird dekantiert? Wann wird karaffiert? Wir klären dich auf.

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Dekantieren
Das Dekantieren wird häufig bei älteren Weinen verwendet. Ältere Weine stehen schon länger und der Bodensatz, auch Depot oder Weinstein genannt, setzt sich unten am Boden ab und schmeckt leicht bitter. Um diesen Bodensatz vom Wein zu trennen, kippt man den Wein ganz vorsichtig unter einer Kerze oder Licht, sodass man am den Bodensatz am Flaschenhals gut erkennen kann, in eine Karaffe. Wenn dieser Zusatz ersichtlich ist, hört man auf zu gießen und kann den Wein genießen.

Karaffieren
Dieser Vorgang wird bei jungen Weinen angewendet. Junge Weine stehen noch nicht so lange und somit hat sich noch kein Bodenzusatz gebildet. Wir gießen den Wein in eine Karaffe, um dem Wein Sauerstoff zu geben. Damit kann sich der Wein geschmacklich besser entfalten. Bei älteren Weinen sollte man jedoch Acht geben. Durch das Karaffieren kann der Wein oxidieren und diese chemische Reaktion im Wein verläuft umso schneller, je weniger Tannin enthalten ist. Je älter der Wein, um so weniger Tannin ist darin. Deshalb gilt die Faustregel: Je älter der Wein, desto kürzer sollte er mit Luft in Kontakt kommen. Daher ist es ratsam, alten Wein direkt nach dem Öffnen zu verkosten. Hat der Wein bereits ein volles Aroma, besteht die Gefahr, dass es durch zu langes Karaffieren beeinträchtigt wird oder der Wein dabei kippt und ungenießbar wird.

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Fazit:
Ob nun dekantiert oder karaffiert werden sollte, richtet sich nur nach dem Alter des jeweiligen Weins.

Sei neugierig, bleib neugierig,

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Wie gefällt dir uns Blogbeitrag? Schreib uns.

Der Wein der Woche – Eiswein

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Der Eiswein schmeckt nach frischem süßen Honig und eignet sich hervorragend als Aperitif oder als Nachspeise. Passend zur aktuellen Weihnachtszeit. Der Wein hat uns verzaubert.

Hier die wichtigsten Informationen im Überblick:

Name: Eiswein (Cuvée)
Geschmacksangabe: edelsüß
Herkunft: Rheinhessen (Deutschland)
Jahrgang: 2016
Alkoholgehalt: 8% Vol.
Trinktemperatur (Empfehlung): 8 – 10 °C
Serviervorschlag: als Dessert oder Aperitif
Preis: 8,90 €

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Im Interview: Jacob Demmer (Weingut Karolinenhof)

In unserem vorletzten Blogbeitrag zum Thema „Dein Weinwissen“ berichteten wir über die Wein Herbst Messe in München >LINK<. Hier lernten wir unter anderem Jacob Demmer von dem Weingut Karolinenhof bei Pfaffen-Schwabenheim kennen. Um unsere Neugier zu befriedigen, nutzen wir natürlich die Gelegenheit um mit ihm ein Interview zu führen.

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Erzähl uns bitte genaueres über Euer Weingut? Warum der Name Karolinenhof?

Wir bestehen seit 1908 und sind damals als kleiner Familienbetrieb gestartet. Mein Ururopa hat das ganze gegründet. Ursprünglich hatte er eine Schreinerei und hat Weinbau als Hobby betrieben, wobei der Weinbau doch mehr Leidenschaft als nur Hobby war. Bei uns war es so, dass in den ersten drei Generationen als Nachwuchs nur Damen nachgekommen sind und die Mitgründerin war damals Karoline Geib. Deswegen auch der Name „Karolinenhof“, denn es gab bisher in jeder Generation eine Karoline und so hat sich das ganze entwickelt.

Ist Wein deine Passion oder würdest du das so beschreiben?

Ich habe insgesamt 6 Jahre mit der Lehre und Schule verbracht. Ich wusste eigentlich relativ früh, dass ich das machen will, weil es Spaß macht. Du hast die Chance, etwas komplett Eigenes zu kreieren. Von der Pflanzung vom kleinen Weinstock, bis hin zur fertigen Flasche. Es ist somit alles deines und dein Herzblut steckt darin.

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Wie sieht deine typische Woche aus?

Ich bin am Montag im Büro, Dienstag im Keller, Mittwoch im Weinberg, Donnerstag ist Weinprobe. Ich habe unheimlich viel Abwechslung und kann das, was ich erarbeitet habe probieren. Mann muss irgendwo den Hang dazuhaben, sich ein bisschen zu quälen.

Wie meinst du das mit dem Quälen und wie sind deine Arbeitszeiten?

Ich hatte im September einen Praktikanten. Dieser war zur normalen Arbeitszeit, also von 8 bis 17 Uhr anwesend. Auf die Frage, wie lang ich denn heute schon arbeite, antwortete ich ihm: „Ganz typisch für die Ernte im Herbst, knapp 15 Stunden und da war noch lange kein Feierabend in Sicht. Zu dieser Jahreszeit ist das leider so, dass sich der Schlaf auf 4 – 5 Stunden beläuft. Aber das ist die Leidenschaft.“

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Wie oft trinkst du Wein?

Also wir haben ja einen Durchschnittsverbrauch von 24 Litern in Deutschland pro Jahr, pro Kopf. Du musst einiges probieren, weil nur so merkst du, ob eventuell deine Hefe ein Problem hat, ob du zu kalt gärst, zu warm gärst, ob du ihr irgendwie helfen kannst und das hat unheimlich geschmackliche Auswirkungen. Nach ca. 40 bis 50 Proben kannst du nicht mehr alles trinken, aber dafür erfüllt dann auch das Sammelgefäß seinen Zweck.

Wird einem das irgendwann nicht zu viel?

Natürlich trinken wir auch immer Wasser zwischendurch. Wichtig ist dabei auch immer, selbst nicht das Maß zu verlieren. Wenn du mal 3 oder 4 Tage probiert hast, mach einen Tag Pause. Dann merkst du, ob du es lediglich nur wegen dem Geschmack trinkst oder ob du es wirklich brauchst. Ich sage immer: „Trinke es, wenn es dir schmeckt, aber trinke es nicht, um betrunken zu werden.“

Aber das Thema Wein ist leider trotzdem immer noch weit weg von den Jungen Leuten und das ist genau der Grund warum wir diesen Blog in die Welt gerufen haben. Wie siehst du das?

Ich finde, es muss Spaß machen. Man muss Spaß am Geschmack haben. Wir haben auch viele junge Stammkunden. Ab 22–23 Jahren wagen sich die Ersten an den Wein heran. Vor allem hier auf der Messe, da das Preis – Leistungsverhältnis stimmt.

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Was ist dein Lieblingswein in diesem Augenblick?

Unser Perlwein „Schmeckt nett“. Das ist ein Secco. Ein Cuvée aus dem Naturgau und Bacchus. Wir haben ein leichtes Spiel in der Frucht mit einer unheimlichen Frische. Bacchus erinnert stark an Limette. Perfekt für einen tollen Abend mit Freunden.

Wie viel kostet eine Flasche?

Eine Flasche kostet 5,90 Euro.

Kennst du die Stadt Regensburg?

Ja, da haben wir auch Kunden. In Regensburg haben wir 3-4 Stammkunden (Endverbraucher). Es gibt sogar ein Café‘ in Regensburg. Das hat Wein von uns: Café „Verschmitzt“.

Welche Weingläser sind deine Favoriten?

Extrem gut finde ich die Marke Schott. Die Gläser sind elegant, unten etwas kantiger und sehr robust. Man muss ganz klar sagen, dass feine Gläser eine tolle Sache sind, aber sie sind auch sehr anfällig, also vergiss es, dass du die Gläser in eine Spülmaschine packst.

 

Lieber Jacob, wir danken Dir für das nette und aufschlussreiche Gespräch. Das Weingut Karolinenhof hat uns verzaubert.

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Der Wein der Woche – Riesling „vom Schieferfels“

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Der Riesling „vom Schieferfels“ der Familie Rauen erinnert an Äpfel mit pflanzlichen und erdigen Noten. Der Weißwein schmeckt leicht nach Schiefer und Zitrusfrüchten. Der Wein hat uns verzaubert.

Hier die wichtigsten Informationen im Überblick:

Name: Riesling „vom Schieferfels“ (Weingut Familie Rauen)
Geschmacksangabe: feinherb
Herkunft: Mosel (Deutschland)
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 11,5% Vol.
Trinktemperatur (Empfehlung): 7 – 9 °C
Serviervorschlag: Fisch, Geflügel, Gemüse
Preis: 13,95 €

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Zu kaufen gibt es diesen Wein aktuell bei Bert’s Wein Express online oder direkt in Winzer (bei Regensburg).

Das Weinetikett lesen – welche Angaben müssen auf das Etikett, welche sind freiwillig?

Manchmal befinden sich zu viele Angaben auf einer Weinflasche, manchmal zu wenig. Aber welche Angaben müssen auf dem Etikett stehen und welche sind freiwillig? Was sagt das Weinetikett über den Wein aus?

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Die Text-Informationen erhielten wir auf www.wikipedia.de

Verpflichtend vorgeschriebene Angaben

Die verpflichtenden Angaben für deutsche Weinetiketten sind:

Qualitätsstufe
Eines der wichtigsten Qualitätskriterien für deutsche Weine ist die Qualitätsstufe. Diese muss auf jedem Weinetikett zu finden sein. In Deutschland wird zwischen Tafel-, Land- und Qualitätsweinen bestimmter Anbaugebiete unterschieden. Qualitätsweine können zusätzlich noch die Prädikate Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese oder Eiswein erhalten.

Geografische Herkunft
Die Angabe der geografischen Herkunft ist teilweise verpflichtend vorgeschrieben, teilweise wahlweise zu gebrauchen. Das hängt von der Qualitätsstufe und davon ab, wie detailliert die geografische Angabe ist.

Abfüller
Die Angabe des Abfüllers muss auch den Ort umfassen, in dem der Abfüller seinen Sitz hat. Unter Umständen kann die Abfüllerangabe mit einer Kennziffer codiert sein.

Alkoholgehalt
Der vorhandene Alkoholgehalt muss in der Einheit Volumenprozent angegeben werden.

Nennvolumen
Das Nennvolumen bezeichnet das Volumen der Weinflasche.

Loskennzeichnung
Die Loskennzeichnung dient zur Identifizierung des Weines. Bei Qualitätswein, Prädikatswein, Qualitätslikörwein, Sekt und Qualitätsperlwein genügt die Angabe der amtlichen Prüfungsnummer.

Amtliche Prüfungsnummer
Die amtliche Prüfungsnummer (A.P. – Nr.) identifiziert den Wein bezüglich der Qualitätsweinprüfung.

Enthält Sulfite
Seit 2006 ist diese Angabe „enthält Sulfite“ bzw. „enthält Schwefeldioxid“ bei Konzentrationen von mehr als 10 mg/l verpflichtend vorgeschrieben. Wenn Weine mit den eiweißhaltigen Schönungsmitteln Kasein oder Ovalbumin geschönt werden und in der EU nach dem 30. Juni 2012 in den Handel kommen, muss dies auf dem Weinetikett angegeben werden.

Weinetikett

Freiwilige Angaben

Die folgenden Angaben sind freiwillig. Sie müssen aber in der Weinbuchführung angegeben und dokumentiert werden.

Jahrgang
Das Jahr, in dem die Trauben für den Wein gewachsen und in der Regel auch geerntet wurden darf auch nur auf dem Etikett angegeben werden, wenn mindestens 85 % der Reben in diesem Jahr geerntet wurden.

Rebsorte
Es kann die Rebsorte (zum Beispiel Merlot) angegeben werden, aus welcher der Wein zu mindestens 85% gekeltert wurde. Die Angabe zweier Rebsorten ist ebenfalls möglich, dann muss der Wein aber zu 100% aus diesen Rebsorten bestehen.

Geschmacksangabe

Hier findest du unseren Blogbeitrag zu den unterschiedlichen Weingeschmäcken. >LINK<

Die Geschmacksangabe ist abhängig von Zuckergehalt und dem Verhältnis Zucker/Säure:
• trocken – Restzuckergehalt höchstens 9g/l
• halbtrocken – Restzuckergehalt höchstens 18g/l
• lieblich – Restzuckergehalt höchstens 45g/l
• süß – Restzuckergehalt über 45g/l

 

Weinort und Lage
Damit ist die genaue Herkunft des Weins gemeint. Zusätzliche Angaben wie etwa Trinktemperaturen oder Speise-Empfehlungen sind seit 2007 zulässig.

 

Fazit:

Am Ende entscheidet doch das Auge, ob wir eine Weinflasche ansprechend finden oder nicht. Der Geschmack bestimmt danach, ob du den Wein nochmals kaufen wirst.

Sei neugierig, bleib neugierig,

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Was ist dir bei einem Weinetikett wichtig? Schreib uns.